Forschungsdatenmanagement (FDM)
Wie Sie Forschungsdaten wirksam organisieren und dem Datenchaos entgehen! Wir unterstützen Sie dabei, ein verantwortungsbewusstes Datenmanagement umzusetzen und somit die gute wissenschaftliche Praxis einzuhalten. Hier erhalten Sie einen Überblick über die ersten Schritte im FDM. FDM wird zunehmend von Forschungsförderern, Institutionen und Publikationsorganen gefordert. Vor allem aber liegt das Forschungsdatenmanagement im Eigeninteresse der Wissenschaft, da es die Arbeitsprozesse unterstützt und die Qualität der erzeugten Daten erhöht. Definierte Workflows für die Aktivitäten im Forschungsdatenlebenszyklus erleichtern die Arbeitsabläufe erheblich. Dieses Wiki entsteht im Rahmen des Projekts Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Niedersachsen und wird laufend bearbeitet. “If I have seen further, it is by standing on the shoulders of giants.” Das hier präsentierte Wissen baut wesentlich auf FDM an niedersächsischen FH/HAW, forschungsdaten.info und Ergebnisse des Projekts FORTH-BW auf. Mit Ihren Anmerkungen und Rückmeldungen wird sich dieses Wiki weiterentwickeln. Wenden Sie sich dazu gerne an forschungsdaten@ostfalia.de | |
| Was sind Forschungsdaten? | Der Begriff Forschungsdaten umfasst alle digitalen Ergebnisse eines wissenschaftlichen Projekts (z.B. Daten aus Messungen, Befragungen, Quellenarbeit), die keine interpretierende Textpublikation (z.B. Zeitschriftenartikel, Dissertation) darstellen. Kennzahlen, die Auskunft über die Forschungsaktivitäten geben, zählen nicht zu den eigentlichen Forschungsdaten, können aber für die Nachnutzung der Daten von Bedeutung sein. Hier geht's zum kurzen Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=SGsVe7v3i0A |
| Was ist Forschungsdatenmanagement (FDM)? | Forschungsdatenmanagement begleitet den gesamten Forschungsprozess – von der Erhebung der Daten bis hin zu deren Langzeitarchivierung. Ziel ist es, die Erstellung und Handhabung von Forschungsdaten optimal zu strukturieren und zu koordinieren. Dafür sollte ein auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnittener Datenmanagementplan entwickelt werden. Ein solcher Plan ermöglicht es, Daten effizient zu nutzen, weiterzuverwenden, zu veröffentlichen und zu archivieren. Hier geht's zum kurzen Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=wFiQNoQr_Jk |
| Der Forschungsdatenlebenszyklus | ![]() |
Förderrahmen FDM Niedersachsen
Die Ostfalia Hochschule ist Teil der Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Niedersachsen
Ziel des Vorhabens ist es, für FDM zu sensibilisieren und den Auf- und Ausbau pass- und leistungsfähiger FDM-Dienste an den beteiligten niedersächsischen Hochschulen voranzutreiben.
Dabei sollen die benötigten Methoden und Standards zum FDM unter Berücksichtigung der spezifischen Rahmenbedingungen von Hochschulen sowie Fachdisziplinen identifiziert werden. Darauf aufbauend werden dann Angebote zur Wissensvermittlung für Forschende konzipiert.
Ein starker Fokus liegt dabei auf der Beratung, Schulung und Unterstützung der Forschenden und Studierenden.
![]() | Die Landesinitiative Forschungsdatenmanagement“ wird vom MWK über die Dachinitiative hochschule.digital.niedersachsen bis Ende 2028 mit rund 16 Mio. € gefördert. Diese Fördermittel sollen dafür verwendet werden, lokale und nachhaltige Unterstützungsstrukturen über entsprechend ausgebildetes Personal zu schaffen. Der Wissen- und Technologietransfer sowie die Bibliothek der Ostfalia übernehmen diese Aufgabe seit 01.07.2024 gemeinsam, so dass den Forschenden Ansprechpartner für alle Fragen rund um das FDM an Hochschule zur Verfügung stehen. Besonderer Wert wird dabei auf den gegenseitigen Austausch zur Generierung passgenauer und fachspezifischer Angebote gelegt. Ihr Ostfalia FDM-Team ist erreichbar unter forschungsdaten@ostfalia.de oder einzeln:
Zusätzliches Beratungsangebot aus Säule 1 der Landesinitiative bietet das Arbeitspaket 4 "Beratungs- und Unterstützungsangebote", erreichbar unter info@fdm-nds.de Ziel des APs ist es, Beratungs- und Unterstützungsangebote für Angehörige niedersächsischer Hochschulen bereitzustellen: Sowohl für Forschende direkt (Unterstützung beim Datenhandling oder Vermittlung entsprechender fachlicher Angebote) als auch für Mitarbeitende in Infrastruktureinrichtungen, die auf lokaler Ebene Forschende unterstützen oder solche Dienste aufbauen. Dies geschieht durch Workshops, die wir in Absprache mit Ihnen konzipieren und durchführen, persönliche Beratung sowie fachliche Vernetzungsangebote – online und vor Ort. Die Beratung ist selbstverständlich vertraulich. Alle Anfragen verbleiben bei den Personen des Helpdesks der Landesinitiative. Eine Weiterleitung der Informationen an Dritte erfolgt ggf. ausschließlich nach Rücksprache mit den Betroffenen. Die Bearbeitung des APs liegt hauptverantwortlich bei der TIB Hannover und wird betreut durch: Anna-Karina Renziehausen (Schwerpunkt: Unterstützungsangebote für FDM-Mitarbeiter*innen)
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